Ratgeber:
Grundstück verkaufen

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Baulandarten - Welche Möglichkeiten gibt es?

Die Grundstückssuche kann ein langer aber auch schöner und spannender Weg sein. Mit jedem Schritt kommen Sie Ihrem Traumhaus ein Stückchen näher und die Vorstellungen des zukünftigen Lebens in den eigen vier Wänden werden immer realer. Während dieser Suche können Ihnen Baugrundstücke unterschiedlicher Art und Anforderungen an den Hausbau begegnen. Dabei stellt sich natürlich die Frage, was genau auf Sie zukommen kann.
 

Welche Rolle spielen Bodeneigenschaften beim Hausbau?

Das wohl berühmteste Beispiel dafür, was passiert, wenn nichts über die Bodeneigenschaften von Bauland bekannt ist, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der schiefe Turm von Pisa wäre heute nicht der schiefe, wenn die Architekten ihn nicht auf einem sandig-lehmigen Untergrund gebaut hätten. Dieser war für den Bau eines solchen Turms ungeeignet. Wer ein Grundstück für den Hausbau sucht, achtet nicht nur auf den Preis und die Lage.

Den Bebauungsplan verstehen - Zweck, Bestandteile und Vorgaben

Ohne Bebauungsplan kein Traumhaus! Diese Regel gilt hierzulande in jeder Gemeinde. Wer sein Häuschen plant, sollte also den örtlichen Bebauungsplan lesen können, um böse Überraschungen beim Grundstückskauf zu vermeiden. Wir zeigen, wie es geht! Wer sein Eigenheim plant, der hat meist konkrete Vorstellungen von seinem Traumhaus. Bevor Sie jedoch ein Grundstück kaufen, sollten Sie sich näher mit dem Bebauungsplan im Baugebiet beschäftigen.

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Szenario 1: Grundstück verkaufen oder behalten?

Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, sollten Sie Ihre Motive und Pläne genau analysieren. Lassen Sie sich zur Wertentwicklung am Grundstücksstandort beraten: Sie können so faktenbasiert einschätzen, wie sich der Wert in den nächsten Jahren entwickeln wird. Vielleicht sollten Sie mit dem Verkauf noch eine gewisse Zeit warten, um einen optimalen Preis erzielen zu können? Vielleicht können Sie sich ja doch vorstellen, auf diesem Grundstück selbst ein Haus zu bauen? An diesem grundlegenden Szenario erkennen Sie den Vorteil, sich an die Experten von Town & Country Haus zu wenden. Ob Verkauf, Kauf oder Hausbau: Sie sind für alle Szenarien und Lebenssituationen optimal beraten.

 

Szenario 2: Grundstück verkaufen ohne Makler?

Sie könnten es ohne Makler versuchen, sollten aber auf keinen Fall auf professionelle Expertise verzichten. Unterschätzen Sie nicht den Zeitaufwand für den Verkauf und beachten Sie, dass Immobilienprofis eine weitaus größere Reichweite mit ihrem Netzwerk erzielen können. Mehr noch: Bei Town & Country Haus stehen potenzielle Käufer eventuell bereits in den Startlöchern.

Falls Sie den Verkauf ganz ohne Makler und Fachexpertise durchführen, müssten Sie den Notar exakt briefen. Denn werden Mängel übersehen, kann es für Sie als Verkäufer eines Grundstücks im Nachgang richtig teuer werden. Das kann keinesfalls in Ihrem Interesse liegen. Wenn Sie sich für den Verkauf an Immobilienexperten wie Town & Country Haus wenden, müssen Sie sich um formale Aspekte für Ihre Rechtssicherheit keine Sorgen machen. Das Ziel, am Makler sparen zu wollen, kann schnell nach hinten losgehen.

 

Szenario 3: Grundstück verkaufen ohne Notar?

Hierbei handelt es sich ausdrücklich NICHT um ein gangbares Szenario: Sie können in Deutschland ohne Notar kein Grundstück rechtskräftig verkaufen. Insofern kommt dieser Kostenfaktor definitiv auf die Gesamtrechnung. Die Rechtsgrundlage stellt § 311 b des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) dar: Dort ist explizit von der notariellen Beurkundung die Rede, wenn es um den Erwerb oder die Übertragung von Grundstücken geht.

 

Szenario 4: Darf man ein Erbpacht Grundstück verkaufen?

Mit dem Erbbaurecht haben Hausbauer die Option, ein Haus zu errichten, ohne dass ihnen das Grundstück gehört. Auch ein solches Grundstück kann verkauft werden, wobei die Nutzungsrechte vorher aber verbindlich geregelt wurden. Meistens sind solche Grundstücke in öffentlicher Hand, sodass kein Interesse an einem Verkauf besteht. Wer ein solches Grundstück kauft, kann als Hausbauer also mit langjähriger Planungssicherheit rechnen. Solche Modelle dürften angesichts des  Wohnraummangels vielerorts eine immer häufigere Rolle spielen. Verzichten Sie angesichts der komplexen Rechtsmaterie nicht auf unabhängige Fachberatung. Gerade die Nutzungsfragen sollten für den Fall des Verkaufs sehr genau geregelt werden.

 

Szenario 5: Geschenktes Grundstück verkaufen?

Bei der Schenkung eines Grundstücks handelt es sich in der Mehrheit der Fälle nicht um einen karitativen Akt: Vielmehr werden Grundstücke nicht selten bereits zu Lebzeiten verschenkt, um Schenkungs- und Erbschaftssteuern zu sparen. Für Kinder greift alle 10 Jahre ein Freibetrag von bis zu 400.000 Euro. Im Einzelfall ist je nach (Familien)konstellation abzuwägen, ob eine Schenkung für ein Grundstück Sinn macht. Die Schenkung selbst bzw. das Grundstück ist kostenlos, es fallen aber Kosten für die notwendige notarielle Beurkundung an. Je nach Wert des Grundstücks kann auch eine Schenkungssteuer anfallen. Auch wenn es der Begriff suggerieren mag, ist das Verschenken eines Grundstücks ebenfalls mit Kosten verbunden. Im Übrigen gilt auch für geschenkte Grundstücke eine Spekulationsfrist von 10 Jahren. Ohne Bebauung kann die Eigennutzung nicht als Argument hervorgebracht werden.

 

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1. Bauerwartungsland verkaufen

Mit Bauerwartungsland sind Flächen gemeint, die in städtischen Flächennutzungs- bzw. Bebauungsplänen als zukünftiges Bauland ausgewiesen sind. Momentan ist es noch nicht möglich, das Grundstück zu bebauen. Für ein solches Grundstück sind die Preise generell niedriger, da sie im Regelfall noch nicht erschlossen sind (Anschluss an öffentliche Wasser- und Stromversorgung steht noch aus). Sie sollten also mit belastbaren Preisvorstellungen in die Verhandlungen gehen und erschlossenes Bauland nicht direkt als preisliche Referenz heranziehen.

 

2. Geerbtes landwirtschaftliches Grundstück verkaufen

Abzugrenzen von Bauerwartungsland ist ggf. Brachland. Hierbei kann es sich um Flächen handeln, die vormals landwirtschaftlich oder anderweitig genutzt wurden. Problematisch für den Verkauf kann die Bodenqualität sein, die oft mit einem unabhängigen Bodengutachten genau analysiert wird.

 

3. Noch nicht erschlossenes Baugrundstück

Hier darf nach dem Bebauungsplan ein Haus errichtet werden, allerdings fehlt noch der Anschluss an das öffentliche Versorgungsnetz. Dieser Aspekt ist bei der Findung des Verkaufspreises zu berücksichtigen. Bei der Vermarktung ist die zeitnahe Baumöglichkeit und die Planungssicherheit ein großer Vorteil im Vergleich zum Bauerwartungsland.

 

4. Der Klassiker: erschlossenes Baugrundstück

Solche Grundstücke, die Hausbauer suchen, sind sehr oft in Neubaugebieten zu finden. Sie werden von der Stadtplanung bereits an das öffentliche Netz angeschlossen, weshalb für diese Art von Grundstück die höchsten Preise abzurufen sind. Natürlich gibt es mit Blick auf regionale Faktoren und den konkreten Bebauungsplan immer noch große Unterschiede bei dieser Art von Grundstück.

 

5. Bebautes Grundstück verkaufen

Grundstück und Haus sind als Einheit untrennbar verbunden, was einen direkten Einfluss auf den Wert hat. So kann es sein, dass Sie ein bebautes Grundstück verkaufen wollen. Je nach Zustand der Immobilie kann sich das erhöhend auf den Preis auswirken. Davon ist aber keine Rede, falls das Grundstück mit einer abrissreifen Ruine bebaut ist. In diesem Fall kämen auf den Verkäufer durch den Abriss erhebliche Mehrkosten zu, was sich auch auf den Preis auswirken wird. Solche Grundstücke richten sich an Bauherren, die den Abriss eines vorhandenen Gebäude durchaus bereits im in ihre Pläne eingerechnet hatten. In Großstädten bzw. Gebieten mit Wohnraummangel haben Verkäufer gute Chancen, ein solches Grundstück schnell und zu attraktiven Konditionen zu verkaufen.

 

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Diese Faktoren spielen für den Verkaufspreis eine wichtige Rolle

  • Lage, Größe, Erschließung.
  • Grundbuchstand: Sind Lasten und Beschränkungen vorhanden?
  • Bodenqualität, Topografie.
  • Welche Möglichkeiten lässt der Bebauungsplan zu?
  • Sind Altlasten vorhanden?
  • Ist der Denkmalschutz ein zu beachtender Faktor?

 

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Was Bauherren wissen wollen: Zentrale Informationen beim Grundstücksverkauf

  • Abstandsflächen.
  • Bauweise und -formen.
  • Anzahl der Etagen.
  • Dachformen und Neigung.
  • Art und Maße der baulichen Nutzung.

 

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Kein Grundstücksverkauf ohne Notar

Ohne einen Notar kann der Grundstücksverkauf in Deutschland nicht rechtskräftig abgewickelt werden. Diese Kosten sind also ein gesetzter Faktor beim Grundstücksverkauf. Die Gebührenverordnung über Notarkosten sieht ca. 1,5 % des Grundstückswertes vor. Haben Sie den Grundstückswert bestimmen lassen, können Sie direkt die anfallenden Notarkosten berechnen. Diese Kosten tragen Sie in der Regel als Verkäufer. Der Notar begleitet mit einem Vertragsentwurf bis zur Unterschrift den gesamten Verkauf bis zur Rechtswirksamkeit.

 

Grundstück verkaufen: Kosten für einen Makler

Sofern der Grundstücksverkauf über einen Makler abgewickelt wird, fällt eine Provision an. Diese liegt in den Bundesländern zwischen 3,57 und 7,14 % des gesamten Grundstückspreises. Sie erkennen auch an diesem Wert, dass ohne Bestimmung des Grundstückswertes die anfallenden Kosten nicht konkretisiert werden können. Insgesamt ergibt sich bei der Maklerprovision ein gewisser Handlungsspielraum, sodass dieser Kostenfaktor flexibel ist.

Wer die Provision zahlt, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Ein guter Kompromiss ist, dass Käufer und Verkäufer sich die Maklerprovision teilen. Diesen Kostenfaktor könnten Sie sich sparen, wenn Sie die Vermarktung selbst in die Hand nehmen. Bis hierhin dürfte aber deutlich geworden, dass hierin eine zeitliche Herausforderung liegt. Lassen Sie sich von den Experten von Town & Country Haus umfassend beraten.

 

Diese Kosten fallen beim Grundstückverkauf an

  • Immobilienbewertung.
  • Ggf. Gutachten oder Kurzgutachten für das Grundstück.
  • Maklerprovision.
  • Notarkosten.
  • Vermarktungskosten (vor allem beim Verkauf in Eigenregie: Denken Sie an Kosten für Fotos, Inserate auf speziellen Portalen etc.).
  • Grundbuchauszug (meistens nicht mehr als 20 Euro, immer öfter online verfügbar).
  • Optional: Kosten für eine Bauvoranfrage (mit bis zu 0,2 % der Gesamtsumme ist zu rechnen).
  • Eventuell Kosten für die Löschung einer Grundschuld ( = 0,2 % der Grundschuld).
  • Vorfälligkeitsentschädigung, wenn das Grundstück finanziert wurde und der Vertrag für das Darlehen noch nicht erfüllt ist.
  • Anfallende Steuern beim Grundstücksverkauf (siehe nächstes Thema).

 

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ACHTUNG: Das gilt für unbebaute Grundstücke

Bei unbebauten Grundstücken können Sie als Besitzer die Spekulationssteuer laut Urteil des Bundesgerichtshofes nicht umgehen (vergl. Aktenzeichen IX 48/10). Ist das Grundstück bebaut, können Besitzer diese Steuer mit der Eigennutzung zwei Jahre vor dem Verkauf umgehen. Handelt es sich bei einem Grundstück um eine Erbschaft oder Schenkung, werden die Besitzjahre des Erblassers/Schenkenden angerechnet.

 

Fällt beim Grundstücksverkauf Gewerbesteuer an?

Die Gewerbesteuer kann im Einzelfall eine weitere Steuerart sein, die zu prüfen ist. Und zwar immer dann, wenn vom gewerblichen Grundstückshandel auszugehen ist. Das ist der Fall, wenn Sie als Eigentümer mehrere Grundstücke innerhalb einer kurzen Zeitspanne verkaufen. In einem solchen Szenario ist von einer zentralen Gewinnerzielungsabsicht auszugehen.

 

Ist das Bieterverfahren für den Grundstücksverkauf eine Option?

Mit Sicherheit haben Sie bereits diese Option gehört, als Sie nach Informationen zum Verkauf eines Grundstücks gegoogelt haben. Beim Bieterverfahren bekommt grundsätzlich derjenige den Zuschlag, der den höchsten Preis zahlen will. Ein Mindestgebot stellt den unteren Rahmen dar. Meistens gibt es zwei oder mehrere Bieterrunden, in denen jeder Kaufinteressent ein Angebot abgeben kann. Das Besondere hierbei ist: Der Kaufinteressent weiß nicht, was die anderen bieten. Wenn sich Verkäufer für diese Option entscheiden, wollen sie damit einen höchstmöglichen Verkaufspreis erzielen. Generell kommt dieses Verfahren aber eher für attraktive und stark nachgefragte Grundstücke in Frage. In diesem Szenario ist von einem großen und solventen Interessentenkreis auszugehen.

Diesen Weg sollten Sie nicht ohne fundierte Fachberatung gehen! Ergründen Sie, ob Ihr Grundstück für das Bieterverfahren in Frage kommt und welche Risiken zu bedenken sind. Es kann keine Garantie  auf einen bestimmten Preis geben, darüber sollte Klarheit herrschen. In jedem Fall aber lässt sich der Verkauf mit dem Bieterverfahren oft schnell abwickeln.

 

Grundstücksverkauf mit Vertrag rechtssicher abwickeln

Durch eine reichweitenstarke Vermarktung ist im Idealfall schnell ein Interessent gefunden, der sich nach erfolgreicher Verhandlung zum Kauf des Grundstücks bereit erklärt. Nun gilt es, den Verkauf rechtswirksam abzuschließen. Und spätestens jetzt kommt die Expertise eines Notars ins Spiel: Er wird einen Entwurf für den Kaufvertag aufsetzen, der von Käufer und Verkäufer geprüft wird. Sind bei Seiten damit einverstanden, erfolgt bei einem erneuten Termin die Unterzeichnung beim Notar. In der Regel verpflichtet sich der Verkäufer dazu, dass Grundstück lastenfrei zu übertragen. Ausnahmen müssten ggf. genau vertraglich fixiert werden.

Ist der Kaufvertrag von beiden Seiten unterzeichnet worden, wird der Notar den Eintrag einer Auflassungsvormerkung im Grundbuch veranlassen. Durch diesen formalen Akt wird der Besitz des Grundstücks dem Käufer zugesichert. In den meisten Fällen wird der Grundstückskauf zu großen Teilen fremdfinanziert. Die finanzierende Bank wird daher mit einer Grundschuldeintragung in das Grundbuch mit aufgenommen. Konkret bedeutet das, dass die Bank während der gesamten Laufzeit des Darlehensvertrages Miteigentümer ist. Der hinzugezogene Notar ist ebenfalls für die Eintragung der Grundschuld zuständig.

 

Abwicklung des Kaufpreises

Sobald die Auflassungsvormerkung erfolgt ist, muss der Käufer den vertraglich vereinbarten Preis bezahlen. Hierzu wird der Notar eine Zahlungsaufforderung verschicken. Kann der Zahlungseingang verbucht werden, wird der Notar die endgültige Eigentumsüberschreibung veranlassen. Mit einem entsprechenden Eintrag in das Grundbuch ist der Verkaufsprozess formal rechtskräftig abgeschlossen. Sie erkennen aufgrund dieses letzten wichtigen Aktes, warum ein Notar für die Abwicklung eines Grundstücksverkaufes unverzichtbar ist.

 

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Wie verkauft man am besten ein Grundstück?

Nehmen Sie Kontakt mit Town & Country Haus auf, um an Ihrem Standort die individuell beste Lösung zu erörtern. Mit Reichweite beim Marketing, fundierten Orts- und Preiskenntnissen sowie der Begleitung durch einen Notar lässt sich ein Grundstücksverkauf am besten abwickeln. Die Idee, ein Grundstück in Eigenregie verkaufen zu wollen, ist oft mit viel Aufwand und finanziellen Nachteilen verbunden. Der große Vorteil bei Town & Country Haus ist, dass ein potenzieller Kunde bereits durch den Wunsch des Hausbaus an Ihrem Standort vorhanden sein kann.

 

Was ist wichtig beim Grundstücksverkauf?

Abgesehen vom erzielbaren Preis als zentrales Verkäuferinteresse spielt der Bebauungsplan eine wichtige Rolle. Potenzielle Käufer wollen genau einschätzen können, was Sie auf diesem Grundstück in welcher Form bauen können, und was als eventuelles Ausschlusskriterium nicht. Auch die Bodenbeschaffenheit rückt in diesem Kontext in den Fokus. Um den Verkauf zu beschleunigen, sollten die Interessen von potenziellen Käufern beim Marketing in den Fokus rücken.

 

Wann muss ein Grundstücksverkauf versteuert werden?

Handelt es sich um ein unbebautes Grundstück, ist die Spekulationsfrist zu beachten. Verkaufen Sie das Grundstück vor Ablauf von 10 Jahren, fällt auf den Gewinn eine Spekulationssteuer von bis zu 40% an. Bei bebauten Grundstücken kann dies durch die Selbstnutzung vor dem Verkauf verhindert werden.

 

Wann muss ein Grundstücksverkauf versteuert werden?

Handelt es sich um ein unbebautes Grundstück, ist die Spekulationsfrist zu beachten. Verkaufen Sie das Grundstück vor Ablauf von 10 Jahren, fällt auf den Gewinn eine Spekulationssteuer von bis zu 40% an. Bei bebauten Grundstücken kann dies durch die Selbstnutzung vor dem Verkauf verhindert werden.

 

Wann kann ich ein geerbtes Grundstück verkaufen?

Formal müssen Sie das Erbe erst antreten, um ein Grundstück verkaufen zu können. Sofern es sich um eine Erbengemeinschaft handelt, muss sich diese auf den Verkauf einigen. Jeder aus der Erbengemeinschaft erhält dann seinen gesetzlich oder testamentarisch festgelegten Anteil. Ist keine Einigung möglich, kann ein Mitglied der Erbengemeinschaft eine Teilungsversteigerung erwirken. Hat nur eine einzelne Person ein Grundstück geerbt, kann sie praktisch sofort darüber verfügen. Der Zeitpunkt des Verkaufes ist in erster Linie von wirtschaftlichen Interessen und der Frage nach der möglichen Spekulationssteuer bestimmt. Bei einem Erbe wird für den relevanten Zeitraum auch der Besitz durch den Erblasser angerechnet. Pauschale Angaben sind daher an dieser Stelle nicht möglich.

 

Wann kann man ein geschenktes Grundstück verkaufen?

Der Verkauf kann abgewickelt worden, wenn Sie rechtskräftiger Eigentümer des Grundstücks sind bzw. die Schenkung notariell begleitet wurde. Auch bei geschenkten Grundstücken ist die Spekulationsfrist von 10 Jahren mit Blick auf mögliche Steuern zu beachten. Der Zeitpunkt der Schenkung spielt keine Rolle. Es kommt darauf an, wann der Schenkende das Grundstück erworben hat.

 

Wann darf ich ein Grundstück wieder verkaufen?

Diese Frage zielt auf die Spekulationsfrist ab, die beim Grundstücksverkauf zu beachten ist. Je eher Sie ein Grundstück wieder verkaufen, desto eher ist mit einer hohen Steuerabgabe zu rechnen. Der Gesetzgeber möchte so ausufernde Gewinne mit Spekulationen auf Grundstückspreise verhindern.

Grundsätzlich können Sie Ihr Grundstück zeitnah wieder verkaufen, aber vor Ablauf einer Spekulationsfrist von 10 Jahren fallen Steuern an. Haben Sie die Immobilie 10 Jahre besessen, fallen keine Steuern an. Bei einem Grundstück fällt das Kriterium der Selbstnutzung zur Steuerbefreiung weg.

 

Grundstück verkaufen, welche Kosten fallen an?

Für den Grundstücksverkauf ist mit einigen Kostenfaktoren zu rechnen, die den Preis letztlich ein wenig mindern werden. Daher sind Verkäufer gut beraten, die folgenden, möglichen Kosten mit in die Rechnung einzubeziehen:

  • Spekulationssteuer (sofern das Grundstück vor Ablauf einer Frist gewinnbringend verkauft wird laut BGH Urteil mit dem Aktenzeichen IX R 48/10). Bei einem unbebauten Grundstück kann die Eigennutzung nicht herangezogen werden, um diese Dauer zu verkürzen.
  • Kosten für Immobilienbewertung und ggf. Maklercourtage.
  • Kosten für die Vermarktung (Inserate, Besichtigungen, Makler etc.).
  • Kosten für Grundbuchauszug.
  • Gebühren für Energieausweis.
  • Kosten für den notwendigen Notar.
  • Eventuelle Kosten für die Löschung einer Grundschuld.
  • Je nach Szenario Kosten für Bauvoranfrage (= 0,2 % der Gesamtkosten) und Vorfälligkeitsentschädigung (falls die Laufzeit eines Darlehens zur Finanzierung noch nicht abgeschlossen ist).
  • ...weitere Kostenfaktoren in Ihrem Fall wird ein Town & Country Partner mit Ihnen erörtern.

 

Wann kann ich ein Grundstück steuerfrei verkaufen?

Nach einer Zeitspanne von 10 Jahren sind Grundstücksgesch.fte im Privatbereich steuerfrei, die Spekulationsfrist bezieht sich auf diesen konkreten Zeitraum. Im Falle der eigenen Nutzung ist der Verkauf bereits nach 3 Jahren ohne Steuern möglich.

 

Was muss ich tun, wenn ich ein Grundstück verkaufen will?

Dieser Ratgeber beleuchtet alle wichtigen Themen, wenn Sie einen Grundstücksverkauf planen. Nutzen Sie die Lektüre, um sich eine umfassende Orientierung zu verschaffen. Mit Town & Country Haus setzen Sie auf starke regionale Präsenz, um Ihr Grundstück unter Wahrung Ihrer finanziellen Interessen schnellstmöglich verkaufen zu können.

 

Grundstück verkaufen: Welche Steuern fallen an?

Dieses Thema ist rechtlich ziemlich komplex und je nach Anlass breit gefächert, sodass Sie sich umfassend beraten lassen sollten. Grundsätzlich macht es einen Unterschied, ob Sie ein eigenes Grundstück verkaufen wollen oder es sich um ein Erbe handelt. In diesem Fall muss ggf. die Erbengemeinschaft über das Vorgehen mit dem Grundstück entscheiden. Die Höhe der Steuer hängt auch vom Verwandtschaftsgrad ab, wobei besonders Kinder hohe Freibeträge gelten machen können. Bei Eigennutzung kommt ein steuerfreier Verkauf in Betracht, wenn die Voraussetzungen hierfür vorliegen. Ansonsten ist die Spekulationsfrist ein Thema für alle Grundstücksverk.ufer: Liegen zwischen dem Kauf und Verkauf des Grundstücks mehr als 10 Jahre, ist eine steuerfreie Abwicklung möglich. Enteignungen und auch Tauschvorgänge im Rahmen des Baulandumlegungsverfahrens sind ebenfalls steuerfrei.

 

Grundstück verkaufen, welche Unterlagen brauche ich?

Es ist verständlich, dass private Grundstücksverk.ufer wenig Lust auf den anfallenden Papierkram haben. Erschwerend kommt hinzu, dass sich viele Verkäufer mit den Formalitäten nicht wirklich auskennen. Es ist schließlich keine Routine, ein Grundstück zu verkaufen. Das zeigt, warum Sie beim Grundstücksverkauf auf einen professionellen Partner wie Town & Country Haus setzen sollten. Alle Erfordernisse werden so in Ihrem konkreten Fall schnell geklärt. In der Regel brauchen Sie für den Verkauf eines Grundstücks folgende Unterlagen:

  • Liegenschaftskarte/Flurkarte (ausgestellt vom Katasteramt).
  • Bebauungsplan.
  • Grundbuchauszug.

Je nach Art und Lage des Grundstücks ist zu prüfen, ob Sie auch eine der folgenden Unterlagen benötigen:

  • Altlastenauskunft.
  • Baulastenverzeichnis.
  • Nachweise für die Erschließung des Grundstücks.
  • Bauvoranfrage (falls bereits vorhanden).
  • Eventuell vorhandene Vermessungsgrundlagen.

 

Grundstück verkaufen, wer zahlt den Makler?

Das so genannte Bestellerprinzip ist in den letzten Monaten oft in den Medien zu hören gewesen. Es bezieht sich aber nur auf Mietwohnungen. Wer hier einen Makler bestellt, muss ihn mit einer ortsüblichen Provision vergüten. Handelt es sich um ein Grundstück bzw. eine Kaufimmobilie, ist die geteilte Maklerprovision üblich. Andere Regelungen müssten vertraglich fixiert werden, wobei ein Notar für Rechtssicherheit sorgen sollte. Grundsätzlich ist die Höhe der Provision frei verhandelbar. Sie liegt in den Bundesländern meistens zwischen 3 und 7 %.

 

Wie lange dauert es, ein Grundstück zu verkaufen?

Eine pauschale Antwort kann es auf diese Frage seriöserweise nicht geben, da die Lage, der Preis und die Verhandlungspositionen im Einzelfall eine entscheidende Rolle spielen. Im Durchschnitt dauert es in Deutschland zwischen 2 und 8 Monaten, bis ein Grundstück verkauft ist. Je nach Lage und Bebauung(splan) kann es auch Jahre dauern, bis ein Grundstück einen Käufer findet. Mit professioneller Hilfe verkürzt sich alleine aufgrund der Reichweite beim Marketing die Dauer erheblich. So lassen sich nicht nur schneller potenzielle Käufer finden: Auch die Terminabsprache für den notwendigen Notar lässt sich beschleunigen. Ihr Town & Country Haus Partner vor Ort wird Ihnen mit seiner Expertise schnell eine Einschätzung zu Ihrem Grundstück geben können. Nehmen Sie Kontakt auf!

 

Wann darf ein Betreuer ein Grundstück verkaufen?

Sofern ein Betreuer in den Verkauf eines Grundstücks involviert ist, kann dieser nicht ohne weiteres tätig werden. Für den Grundstücksverkauf ist eine gerichtliche Bestellung notwendig, die durch das Betreuungsgericht VOR Abschluss des Vertrages erteilt werden muss.

 

Wie günstig darf ich mein Grundstück verkaufen?

Es gibt im aufgeworfenen Sinn dieser Frage keine gesetzliche Untergrenze, die zu beachten ist. Entscheidend ist, auf welchen Preis sich Käufer und Verkäufer einigen und was dann im Kaufvertrag schriftlich fixiert wird. Es kann nicht Ihr wirtschaftliches Ziel sein, das Grundstück unter Wert zu verkaufen. Sie sollten daher nicht auf fachkompetente Unterstützung verzichten, um ein Grundstück möglichst gewinnorientiert zu verkaufen.

 

Wie erfahre ich, ob ein Grundstück zu verkaufen ist?

Eigentümerangaben sind in Deutschland nicht öffentlich. Wer ein Grundstück verkaufen möchte, sollte es daher reichweitenstark vermarkten. Potenzielle Käufer können dann schnell auf ein Grundstück aufmerksam werden. Wer ein berechtigtes Interesse gegenüber der Stadtverwaltung nachweisen kann, hat meistens die Möglichkeit, einen Blick in das Grundbuch zu werfen. Ein Kaufinteresse kann ein Grund sein, er muss aber nicht immer akzeptiert werden.

 

Was muss ich tun, um ein Grundstück zu verkaufen?

Für diese Frage finden Sie oben im Ratgeber eine Checkliste mit den wichtigsten Fragestellungen und Punkten. Wenden Sie sich an die Experten von Town & Country Haus, um eine individuelle Lösung für den Grundstücksverkauf finden zu können.

 

Kann man ein belastetes Grundstück verkaufen?

Meistens wird eine lastenfreie Übergabe beim Verkauf eines Grundstücks vertraglich vereinbart. In diesem Fall hat der Verkäufer dafür zu sorgen, dass etwaige Grundschulden rechtzeitig gelöscht werden. Es ist aber auch möglich, die Übergabe einer eingetragenen Grundschuld vertraglich zu vereinbaren. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn der Käufer die Finanzierung des Verkäufers fortführt. In diesem Szenario haben beide Parteien aber zu klären, wie die Rückgewährungsansprüche gestaltet werden. Ist ein Darlehen komplett zurückgezahlt, braucht die Bank keine Eintragung mehr im Grundbuch. Es muss dann geregelt sein, an wen die Bank die Grundschuld zurückgibt. Das wird im Regelfall der Verkäufer sein, da er die Grundschuld als Sicherheit bei der Bank bestellt hat.

 

Kann man ein Miteigentumsanteil Grundstück verkaufen?

Ja, rechtlich ist das möglich, da es sich um ein 'selbstständiges' Grundstück handelt. Es dürfte in der Realität aber schwer werden, nur einen Teil des Grundstücks zu verkaufen. Insofern ist mit den Miteigentümern eine Lösung zu erörtern, die den kompletten Verkauf ermöglicht. Das ist auch bei einer Erbengemeinschaft grundsätzlich der Fall, zumal hier nicht immer von Einigkeit ausgegangen werden kann.

 

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